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DANKE - Von Kunden Nominiert - „Unternehmer des Jahres“ 2012
die Sächsische Zeitung lobt derzeit bereits zum siebten Mal den sachsenweiten Wettbewerb "Unternehmer des Jahres" aus und ehrt damit sächsische Unternehmerinnen und Unternehmer, die in ihren kleinen und mittelständigen Firmen mit Engagement und Mut zum Risiko Arbeit und Wohlstand für die Region und ihre Menschen erwirtschaften.
Wir wurden von unseren Kunden Herrn Dipl.-Ing. Joachim Schmadtke für diesen Wettbewerb vorgeschlagen, für diese große Anerkennung danken wir Herrn Schmadtke ganz, ganz herzlich!
UNTERNEHMER DES JAHRES – NOMINIERTE VORGESTELLT Ausgabe SZ Donnerstag Wirtschaft 02.02.2012
Ein Linientreuer mit Ideen fürs Grüne
Von Juliane Richter
Thomas Thümer macht mit seinem Landschaftsbau Gartenträume wahr. Haben Sie Ähnliches zu bieten? Dann bewerben
Ein schöner Garten ist für Thomas Thümer ein Ort zum Verweilen, ein Ort, an dem man Umwege nicht nur in Kauf nimmt, sondern genießt. Die Umwege führen über verschiedenhohe Ebenen, um Teiche, Swimmingpools oder Terrassen aus Naturstein. Den Vorstellungen ist einzig durch den Geldbeutel eine Grenze gesetzt.
Thomas Thümer selbst mag es eher schlicht. Das sei auch der heutigen Bauweise geschuldet: „Zu modernen Glasfassaden passen verschnörkelte Gärten einfach nicht“, sagt der 42-jährige Chef der Dresdner Firma Thümer Landschaftsbau. Deshalb setzt er auf klare Linien und einige gezielte Akzente.
Doch nicht immer schaffen seine Mitarbeiter einen Garten nach minimalistischen Maßstäben. „Viele Kunden bringen aus dem Urlaub Ideen mit. Häufig hat es ihnen das mediterrane Flair angetan.“ Manchmal soll es aber auch ein asiatisch angehauchter Garten mit Koi-Teich sein. Gut 80 Prozent seiner Aufträge stammen von Privatkunden. Gerade Villenbesitzer, die täglich vom Elbhang auf den Fluss schauen, lassen ihre Grundstücke großzügig gestalten. „Wir machen aber auch gern die Gärten von jungen Familien, die sich vielleicht nicht so viel leisten können.“ Thümer hat seine Berufsanfänge nicht vergessen. Vor 20 Jahren, als er die Firma gegründet hat, war er auf genau diese Aufträge angewiesen. Sein Start war vergleichsweise bescheiden: Er hatte einen PKW, einen Anhänger und ein 30 Quadratmeter großes Büro. Das Startkapital hat ihm damals sein Vater geliehen. Heute gehören 29 Mitarbeiter zu seiner Firma.
Viele Grundstücke in Dresden gestalten seine Leute mittlerweile schon zum zweiten Mal. Während bei einem Hausbau das Budget für den Garten meist etwas knapper ausfällt, sind die Spielräume zehn oder 15 Jahre danach deutlich größer. „Die Leute haben dann Kredite schon teilweise abbezahlt und nehmen bei der Neugestaltung gern etwas mehr Geld in die Hand“, sagt Thomas Thümer.
An diese Aufträge heranzukommen, werde aber zunehmend schwerer. Mittlerweile ließen sich Grundstücksbesitzer Angebote von zwei bis acht Firmen unterbreiten. „Mit bunten Bildern auf der Baustelle stehen und erzählen können fast alle“, sagt der Unternehmer. Er versucht die Kunden deshalb auf den Firmensitz in Dresden-Reick zu locken, um mit Ordnung und seinem Mustergarten zu überzeugen.
Der 42-Jährige bevorzugt die Arbeit bei Privatkunden, bei denen er selbst kreativ werden kann. Deshalb hält er sich von öffentlichen Projekten fern. Außer, die Projekte reizen ihn – wie zum Beispiel der Kindergarten auf dem Dach der Centrum Galerie. „Ich konnte den Bauherrn dann auch überzeugen, noch etwas mehr Geld in eine Rasenberegnung zu investieren.“ Dabei wird das Gras von unten bewässert – und strotzt auch im Hochsommer vor saftigem Grün.
Leise Tram dank Schienengrün
Eine Technik, die Thümer in Dresden immer häufiger einsetzt, nicht nur in Gärten, sondern auch zwischen Straßenbahnschienen. Auf zwei Abschnitten in der Stadt sprießt bereits das Grün, ab Frühjahr dann auch am Messegelände. „Das ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch viel leiser als ein Schotterbett.“ Schienenbegrünung mag nicht unbedingt ein Prestigeobjekt sein, hat der Firma aber eine Auszeichnung und Folgeaufträge in Leipzig eingebracht.
Eine andere Anlage, bei der der Rasen unauffällig von oben besprüht wird, hat das Team 2011 in der VW Autostadt Wolfsburg installiert. Und dadurch den ersten großen Auslandsauftrag im Nachgang gesichert. „Wir treten als Subunternehmer bei einem Garten einer Villa auf Mallorca auf“, sagt Thümer stolz. Der Auftraggeber kenne Thümers Arbeit und seine deutsche Zuverlässigkeit. Zukünftig ins Ausland expandieren will er jedoch nicht. Auch ein weiteres Wachstum der Firma sei nicht geplant. „Die Firma soll gern in der Größe weiter bestehen.“ Thümer ist zufrieden mit dem, was er hat. Besonders die familiäre Atmosphäre schätzt er. Sein Vater Werner betreut den Bereich Gartenpflege, seine Frau Steffi arbeitet im Büro. „Uns ist aber auch so das Klima wichtig. Wir machen gern Betriebsausflüge oder eine schöne Weihnachtsfeier.“ Zu seiner Arbeit zählt er auch, den Azubis am Morgen eine SMS zu schicken, damit sie bei schlechtem Wetter nicht die Regensachen vergessen.
Außerdem wurden vorgeschlagen: Sven-Erik Hitzer, Restauration Festung Königsstein GmbH, Königstein; Joachim Engelmann, Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH CAC, Chemnitz.



















